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Über ein neuartiges kugelförmiges Gebilde, das sich
aus etwa 1200 der für den Chemiker an sich schon sehr großen
"Bielefelder Riesenräder" zusammensetzt, berichtet das renommierte
Wissenschaftsjournal Nature in seiner jüngsten Ausgabe vom 6. November
2003.
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So etwa kann man sich die neue
Riesenkugel (Durchmesser 90 Nanometer) vorstellen, die sich aus
etwa 1200 der "Bielefelder Riesenräder" (Durchmesser 3,6
Nanometer) zusammensetzt. Dies stellt einen neuen Lösungszustand
für anorganische Ionen dar. |
Entdeckt haben das neue Gebilde die Wissenschaftler
Achim Müller, Ekkehard Diemann von der Fakultät für Chemie der
Universität Bielefeld und Andreas Dress (Bielefelder Fakultät für
Mathematik und Max-Planck-Institut für Mathematik in den
Naturwissenschaften, Leipzig) gemeinsam mit Forschern vom Brookhaven
National Laboratories (USA).
Diese Kugeln, die strukturiertes Wasser als
Bauelemente enthalten, haben einen Durchmesser von 90 Nanometern (das
sind 9 Millionstel Zentimeter) und erreichen damit schon die Größe von
Bakterien. Erstaunlich dabei ist, dass sich diese Einheiten ohne
fremdes Zutun aus Lösungen der Riesenräder bilden und praktisch immer
die gleiche Größe haben. Chemiker nennen solche Lösungen "monodispers". |