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Kovalevskaja-Preis schafft traumhafte Bedingungen für Forschertalente


Exzellente internationale Nachwuchsforscher erhalten jeweils bis zu 1,2 Millionen Euro für den Aufbau von Forschungsgruppen in Deutschland.


Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt zum dritten Mal den Sofja Kovalevskaja-Preis an exzellente internationale Nachwuchsforscherinnen und -forscher. Die Auszeichnung ist einer der zurzeit höchst dotierten Wissenschaftspreise in Deutschland und ermöglicht Forschung unter einzigartigen Bedingungen: Vier Jahre lang können die Preisträger ohne administrative Zwänge an einem Institut ihrer Wahl arbeiten und eigene Forschergruppen mit jungen Kolleginnen und Kollegen aufbauen. Das Preisgeld von jeweils bis zu 1,2 Millionen Euro stammt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Preis wird am 7. November in Berlin verliehen werden.

Die zwölf Preisträgerinnen und Preisträger sind zwischen 29 und 35 Jahre alt und stammen aus China, Dänemark, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden, Slowenien und den USA.

Die Preisträger, ihr bisheriges Aufenthaltsland, ihr Fach und ihr Gastgeber in Deutschland:

- Lars Klembt Andersen, USA, Physikalische Chemie, TU Berlin
- Jens Bredenbeck, Schweiz, Spektroskopie, Universität Frankfurt a. M.
- Jure Demsar, Slowenien, Festkörperphysik, Universität Konstanz
- Felix Engel, USA, Molekulare Genetik, MPI für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim
- Olga Holtz, USA, Numerische Analysis, TU Berlin
- Reinhard Kienberger, Deutschland, Elektronen- u. Quantenoptik, MPI für Quantenoptik
- Marga Cornelia Lensen, Niederlande, Makromolekulare Chemie, RWTH Aachen
- Martin Lövden, Deutschland, Entwicklungspsychologie, MPI für Bildungsforschung, Berlin
- Thomas Misgeld, USA, Neurologie, TU München
- Marco Peloso, USA, Astrophysik, DESY, Hamburg
- Benjamin Schlein, USA, Mathematische Physik, LMU München
- Taolei Sun, China, Medizinische Biochemie, Universität Münster


Quellen und weitere Informationen:

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Publiziert am 06.09.2006

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Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.800 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit rund 22.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern - unter ihnen 40 Nobelpreisträger.

 


 

Weitere Informationen über:

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