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Bürogebäude, Krankenhäuser, Schulen, Flughäfen,
Einkaufszentren und andere öffentliche Gebäude werden mit
Einrichtungen des vorbeugenden Brandschutzes ausgestattet. Dazu
gehören Feuerschutzwände und feuerfeste Verkleidungen, Lüftungs- und
Versorgungskanäle. Im Falle eines Brandes sollen sie die Ausbreitung
von Feuer und Rauchgasen verhindern und gleichzeitig die für Menschen
überlebenswichtigen Funktionen des Gebäudes wie Wasserversorgung,
Elektrizität und elektronische Steuerungen bis zur Durchführung von
Rettungsmaßnahmen gewährleisten. Während für die Herstellung vieler
Brandschutzeinrichtungen die Frage nach den geeigneten Materialien
schon seit Längerem zufriedenstellend gelöst ist, ist die Situation
bei den verwendeten Kunststoffen schwierig. Sie müssen nicht nur
dekorative Zwecke, etwa bei Verkleidungen und Fußbodenbelägen,
erfüllen, sondern im Falle eines Brandes auch sicherheitsrelevante
Funktionen wahrnehmen. Dies trifft auf Kabelummantelungen oder
Abdichtungsschäume für Wanddurchbrüche, Fenster- und Türlaibungen zu.
Aufgrund ihrer chemischen Struktur sind die meisten Kunststoffe jedoch
brennbar und zeigen während eines Feuers häufig starke
Rauchgasbildung.
Der Ersatz der bisher verwendeten halogenhaltigen
Flammschutzmittel in Kunststoffen durch halogenfreie ist aus
sicherheitstechnischer, ökologischer und wirtschaftlicher Sicht Erfolg
versprechend. Der neue feinzellige Polyurethanhartschaum härtet bei
der Verarbeitung schnell aus und ist nach rund fünf Minuten
schneidbar. Seine Konsistenz kann je nach Anwendungsfall eingestellt
werden und ermöglicht tropffreies Arbeiten. Er kann zum Ausfüllen von
schwer zugänglichen Öffnungen, Kabel- und Rohrdurchführungen in
Wänden, Böden und Decken von Gebäuden, als Bestandteil von
Befestigungssystemen zum Abhängen von Rauchabzugskanälen,
Elektrokanalsystemen, Brandschutzdecken und anderen
brandschutztechnischen Bauteilen verwendet werden. |