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Die beiden Projektkonsortien umfassen 25
europäische Hochschulen, Forschungszentren, Unternehmen und Betreiber
von MBR-Anlagen. Darüber hinaus sind 2 australische Universitäten und
eine südafrikanische Universität involviert.
Das Gesamtbudget des Projektes beläuft sich auf ca. 12 Mio. Euro,
davon trägt die EU 6 Mio. ¤ und die australische Regierung etwa 0,5
Mio. ¤.
Die Projekte "AMEDEUS" und "EUROMBRA" starten im Oktober 2005 mit
einer Laufzeit von 3 Jahren. Im Zentrum der Forschung steht die
Weiterentwicklung von Membranbelebungsverfahren in der kommunalen
Abwasserbehandlung. Dieses neue Konzept, allgemein als
Membran-Bioreaktor (MBR)-Technologie bezeichnet, wird bereits weltweit
im großen Maßstab zur Reinigung industrieller Abwässer eingesetzt und
gilt als Schlüsseltechnologie für eine zukunftsfähige moderne
Reinigung kommunaler Abwässer. Im Vergleich zu konventionellen
Technologien ist mit der MBR-Technik eine komplette Desinfektion des
gereinigten Wassers sowie auch eine verbesserte Eliminierung von
Spurenstoffen und Schadstoffen möglich.
Die beiden Projekte haben ehrgeizige Ziele:
- Senkung sowohl der Investitions- als auch der Betriebskosten von
MBR-Technologien in Europa und Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit zu
konventioneller Verfahrenstechnik.
- Förderung der Präsenz europäischer Firmen auf dem MBR-Markt, sowohl
in der EU als auch weltweit;
- Erschließung von neuen Verfahren zur Einhaltung der Europäischen
Richtlinien zur Abwasserbehandlung und Badegewässerqualität sowie
Erhöhung der Anwendungspotenziale bei der Wiederverwendung von
gereinigten Abwässern für Brauchwassernutzungen.
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