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Die Nähe zu den Forschungslabors der BASF und die
Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich (SFB) "Molekulare
Katalysatoren: Struktur und Funktionsdesign" der Universität
Heidelberg (SFB 623: Siehe unten), dessen Sprecher Prof. Dr. Peter
Hofmann die wissenschaftliche Leitung der Einrichtung übernimmt,
bietet ideale Rahmenbedingungen für eine effiziente, gemeinsame
Katalyseforschung. "Die Ausrichtung und die Infrastruktur unseres SFB,
die breite wissenschaftliche Expertise der Heidelberger Fakultät, das
chemisch-technische Know-how der BASF und die Attraktivität des
neuartigen Konzepts von CaRLa werden dieses Labor zu einem
Anziehungspunkt für den hoch qualifizierten wissenschaftlichen
Nachwuchs machen", so Hofmann.
Die zu besetzenden Positionen werden international
ausgeschrieben. "Wir wollen weltweit die klügsten Köpfe anziehen und
mit dem besten Team die Herausforderungen von morgen angehen", betont
Dr. Guido Voit, Leiter der Forschungsabteilung Grundprodukte der BASF.
"Wir glauben, dass solch ein Schmelztiegel die optimalen
Voraussetzungen bietet, erfolgreich an den Innovationen der Zukunft zu
arbeiten." Die Laborleitung von CaRLa übernimmt der BASF-Forscher Dr.
Christoph Jäkel. Jäkel hat bereits als Humboldt-Stipendiat an der
Stanford University/Kalifornien erfahren, dass Interdisziplinarität
und Internationalität wichtige Voraussetzungen für exzellente
Forschung sind. Zurück in Deutschland, trat er 2002 in den Bereich
"Forschung und Technologie Chemikalien" bei BASF ein. Dort arbeitet er
an der Entwicklung und Nutzung homogener Katalysatoren.
Für die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ist
im Rahmen des aktuellen bundesweiten Exzellenzwettbewerbs der
Hochschulen die Gründung von CaRLa und die Forschungskooperation mit
der BASF Teil ihrer innovativen Zukunftsstrategie. Die Strategie ist
auf eine Optimierung des Wissenstransfers zwischen Grundlagenforschung
und Anwendung ausgerichtet. Das Katalyselabor CaRLa stellt mit seiner
direkten, ausgewogenen Zusammenarbeit akademischer und industrieller
Wissenschaftler bundesweit die erste Forschungsplattform dieser Art
dar. "Die Universität Heidelberg übernimmt hier mit Unterstützung des
Landes eine Vorreiterrolle und möchte CaRLa als Modellfall ihres
neuen, additiven Konzepts 'Industry on Campus' und als weithin
wahrnehmbares Signal sehen, das vor allem auch jungen Wissenschaftlern
erleichtert, ihre Forschungsergebnisse nach außen zu vermitteln und
nutzbar zu machen", betont Prof. Dr. Dres. h. c. Peter Hommelhoff,
Rektor der Ruprecht-Karls-Universität.
Die Katalyse ist die Schlüsseltechnologie der
chemischen Industrie. Mehr als achtzig Prozent aller erzeugten
chemischen Produkte kommen im Laufe ihrer Synthese mindestens einmal
mit Katalysatoren in Berührung. Im Unterschied zur heterogenen
Katalyse, bei der der Katalysator ein Feststoff ist, über den das
Reaktionsgemisch geleitet wird, ist der Katalysator bei der homogenen
Katalyse im Reaktionsgemisch gelöst. Leistungsfähige Katalysatoren
tragen in hohem Maße sowohl zum ökologischen als auch ökonomischen
Nutzen bei: Sie ermöglichen Ressourcen schonende Stoffumsetzungen mit
weniger Abfallprodukten, eröffnen neue, kostengünstigere Wege zu
bereits etablierten Produkten und erlauben die effiziente Herstellung
von neuen Produkten.
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt:
The Chemical Company. Ihr Portfolio umfasst Chemikalien, Kunststoffe,
Veredlungsprodukte, Pflanzenschutzmittel und Feinchemikalien sowie
Erdöl und Erdgas. Ihren Kunden aus nahezu allen Branchen hilft BASF
als zuverlässiger Partner mit intelligenten Systemlösungen und
hochwertigen Produkten erfolgreicher zu sein. BASF entwickelt neue
Technologien und nutzt sie, um zusätzliche Marktchancen zu
erschließen. Sie verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der
Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung und leistet so einen
Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft. Im Jahr 2005 erzielte BASF mit
ihren rund 81.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von
über 42,7 Milliarden Euro. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS),
London (BFA), New York (BF) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur
BASF im Internet unter http://www.basf.de. |