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Rund 180.000 Teilnehmer aus 98 Ländern nutzten die
ACHEMA, um sich über neue Entwicklungen und Zukunftstrends zu
informieren und neue Kontakte zu schließen. Diese 28. ACHEMA habe wie
keine frühere ihre internationale Bedeutung und die Innovationskraft
der ausstellenden Branchen bestätigt, sagte der Vorsitzende der
DECHEMA, Dr. Alfred Oberholz. Sie sei zugleich ein Spiegelbild der
internationalen weltwirtschaftlichen Entwicklung.
Hohe Besucherresonanz, exzellente Kontakte
Die Zahl der qualifizierten Gespräche und
internationalen Kontakte war nach Aussage vieler Aussteller so hoch
wie nie zuvor. Ein Rückgang der Teilnehmerzahlen sei nicht zu spüren
gewesen (-4,4 % im Vergleich zu 2003), da die Besucherfrequenz der
aus-ländischen Gäste mit mehreren Besuchstagen dies mehr als
kompensiert habe und die Kontakte mit ausländischen Interessenten
vielfach über 50 % lagen. Der Wegfall des Sonnabends als Besuchertag
wurde von den Ausstellern begrüßt.
Nach den statistischen Besucherbefragungen ist die
Internationalität gegenüber 2003 um etwa 8 % gestiegen und liegt
erstmals über 30 %. Unter den internationalen Besuchern waren große
Delegationen aus Japan, Indien, China und Nahost und hochkarätige
Vertreter aus der Wirtschaft und wichtigen Institutionen der
ausstellenden Länder.
Internationalität der Aussteller deutlich
gestiegen
Die Internationalität auf der Ausstellerseite
übertraf mit 44,4 % alle bisherigen Veranstaltungen (2000: 37,7 %,
2003: 40,9 %). Berücksichtigt man beim Auslandsanteil noch die
Aussteller, die mit ihrer deutschen Niederlassung oder Vertretung an
der ACHEMA teilnahmen - und demzufolge in der Statistik als deutsche
Firmen notieren - resultierte erstmals ein Auslandsanteil von mehr als
50 %. Damit hat die ACHEMA eine völlig neue Qualität erreicht und
ihren Ruf als Weltausstellung für die Prozeßindustrien endgültig
gefestigt," sagte Professor Gerhard Kreysa, Geschäftsführer der
DECHEMA, als Veranstalter der ACHEMA.
Die in der Ausstellerbeteiligung neben Deutschland
(2.157 Aussteller) führenden Länder waren Italien (266 Aussteller),
Großbritannien (204 Aussteller), die Schweiz (177 Aussteller), die USA
(173 Aussteller), Frankreich (137 Aussteller) und die Niederlande (104
Aussteller). Die größten Steigerungsraten in der Ausstellerbeteiligung
kamen insbesondere aus dem asiatischen Raum (China +185 %, Südkorea
+143 %, Indien +61 %).
Schon jetzt kündigten Vertreter u. a. aus China,
Indien, Pakistan und Brasilien an, daß sie zur nächsten ACHEMA mit
noch stärkeren Beteiligungen kommen werden. Auch für die im nächsten
Jahr vom 14. bis 18. Mai 2007 in Beijing folgende ACHEMASIA zeichnet
sich schon jetzt ein hohes Interesse bei Ausstellern und Besuchern ab.
ACHEMA-Kongreß als Zukunftsschmiede für die
Innovationen von morgen
Der internationale ACHEMA-Kongreß lieferte mit 925
Fachvorträgen einen neuen Rekord und eine Fülle von neuen
verfahrenstechnischen und biotechnologischen Ansätzen. Nahezu alle
Vorträge wurden in englischer Sprache gehalten, mit sehr hoher
Beteiligung von Fachleuten aus der Industrie.
Überaus großen Zuspruch fanden aktuelle Themen rund
um die Mikroverfahrenstechnik, Nanotechnologie, Prozeßautomatisierung,
zu neuen Energieträgern auf Basis von Biomasse, zu Membrantechnik und
Wassertechnologien, zu neuen Materialien für Brennstoffzellen oder zu
neuen Prozeßtechniken mit Green Solvents.
AchemAsia 2007 in China - nächstes Treffen für
die ACHEMA-Community
Die nach dem Konzept der ACHEMA bereits seit 1989
in China etablierte AchemAsia, die vom 14. bis 18. Mai nächsten Jahres
zum siebten Mal in Beijing stattfindet, war eine frühzeitig richtige
Weichenstellung der DECHEMA. Die AchemAsia hat sich in Fernost
inzwischen zur Nummer Eins für die Ausrüsterbranchen der
Prozeßindustrie entwickelt, denn der asiatische Markt und insbesondere
China ist auch für die internationalen ACHEMA-Aussteller ein Markt mit
Zukunft. In den Wachstumsregionen der Prozeßindustrien präsent zu sein
und damit einen Beitrag zum Aufbau und Ausbau von weltweiten
Netzwerken für die Prozeß- und Investitionsgüterindustrie zu leisten,
wird von den Ausstellern überaus begrüßt. Denn die Globalisierung
fordert mehr denn je: die Angebote müssen den Märkten folgen. |