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Das Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) hat
den mikrostrukturierten Gaserhitzer MSGH für brennbare oder explosible
Medien entwickelt. Eine strikte Trennung des medienführenden Raums von
den Heizelementen erlaubt die sichere Erwärmung und Überhitzung von
Prozessgasen, Gasgemischen oder Gas-/Dampfgemischen. Mit 50
Kubikzentimetern aktivem Volumen bei einer Wärmeübertragungsfläche von
0,2 Quadratmetern und Außenabmessungen von 250 x 80 x 100 mm ist der
MSGH durch Mikrostrukturen in der Wärmeübertragungszone im Vergleich
zu konventionellen Gaserhitzern sehr kompakt aufgebaut. Er bietet ein
deutlich verbessertes Verhältnis von übertragener Leistung zu
Bauvolumen.
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Mikrostrukturierter Gaserhitzer MSGH für
brennbare oder explosible Medien: Eine strikte Trennung des
medienführenden Raums von den Heizelementen erlaubt die sichere
Erwärmung und Überhitzung von Prozessgasen. |
Die Prozessgase fließen in mehreren Ebenen über
mikrostrukturierte Kanäle. Dazwischen liegende Blockstrukturen werden
über konventionelle Heizpatronen elektrisch temperiert. Die Zu- und
Abfuhr des Medienstromes erfolgt mit Diffusoren an den Stirnseiten.
Die Beheizung ermöglicht eine Übertragungsleistung von maximal 4
Kilowatt und kann variabel hinsichtlich der notwendigen
Leistungsdichte ausgelegt werden. Der MSGH wurde für eine
Betriebstemperatur von 750° Grad Celsius, einer Druckstabilität bis 5
bar und einem Gasdurchsatz von 10 Kubikmetern pro Stunde gefertigt.
Der aus Edelstahl gefertigte MSGH ist leicht
skalierbar und kann über handelsübliche Klemmringanschlüsse leicht in
stationäre Anlagen integriert werden. Die vorgesehenen Einsatzgebiete
reichen von Labor- bis zu kleinindustriellen Anwendungen für
katalytische Reaktionen oder in Abgaskatalysatortestständen. |