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Zulassungsvoraussetzung zum Masterstudium ist ein
Bachelor-Abschluss in Material- bzw. Werkstoffwissenschaften, in
Chemie- oder Bioingenieurwesen oder entsprechenden
ingenieurwissenschaftlichen Fächern sowie Physik oder Chemie einer
deutschen oder ausländischen Universität bzw. ein Diplom- oder
Masterabschluss einer deutschen Fachhochschule. Auch Studierende aus
entsprechenden Diplomstudienfächern können zugelassen werden. Diese
können den Elitestudiengang als Diplom-Teilstudiengang absolvieren und
mit einem Diplom (plus Prädikat) abschliessen. Bewerber sollen zu den
besten zehn Prozent der Absolventen ihres Jahrgangs zählen oder den
Abschluss mit einer Gesamtnote besser als 1,9 bestanden haben. Die
Zulassungskommission kann darüber hinaus die Zulassung vom Ergebnis
einer Eignungsfeststellungsprüfung abhängig machen.
Der Masterstudiengang "Advanced Materials and
Processes" gehört zu den fünf Projekten, mit denen die Universität
Erlangen-Nürnberg in diesem Jahr in das Elitenetzwerk Bayern
aufgenommen wurde. Partner der mittelfränkischen Hochschule sind dabei
die Universitäten Bayreuth und Würzburg. Die Federführung liegt bei
den Erlanger Wissenschaftlern (Leiter: Prof. Dr. Dr. h.c. Georg
Müller). Der neue Studiengang mit seiner internationalen Ausrichtung
und den fächerübergreifenden Inhalten ist deutschlandweit der erste
seiner Art. Die Initiatoren hoffen, dass damit Synergien zwischen den
Werkstoffwissenschaften und dem Chemie- und Bioingenieurwesen
entstehen und sich neue Forschungsfelder öffnen.
Im neuen Elitestudiengang soll sich herausragende
Fachkompetenz beim forschenden Lernen entwickeln - im
Projektunterricht, bei Wochenendseminaren, Exkursionen,
Auslandspraktika oder Sommerakademien. Aber auch die Ausbildung in
fachfremden Schlüsselqualifikationen zur Persönlichkeitsbildung wie
zum Beispiel Rhetorik, Konfliktmanagement, Projektmanagement und
Personalführung sind feste Bestandteile des Curriculums.
Neben den Universitäten Bayreuth und Würzburg
bringen auch das Erlanger Fraunhofer Institut für Integrierte Systeme
und Bauelementetechnologie, die Neue Materialien Fürth GmbH, die
Max-Planck-Forschungsgruppe an der Universität Erlangen-Nürnberg, das
Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik der
Universität Erlangen-Nürnberg sowie das Zentrum für Medizinische
Physik und Technik ihre Kompetenzen in den Studiengang ein. |