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Im Rahmen des ORFOIS-Projekts konzentrierte man
sich auf die Herkunft und das Schicksal biogener Teilchenflüsse im
Ozean und deren Wechselwirkung mit dem atmosphärischen CO2
sowie den Meeressedimenten. Ein Teil der Projektziele umfasste die
Entwicklung eines verfeinerten Teilchenflussmodells zur betrieblichen
Nutzung in allgemeinen Meereszirkulationsmodellen. Das verbesserte
Modell muss die Teilchendynamik in der Wassersäule, die Ablagerung von
Materialien in den Sedimenten und die Wechselwirkung mit dem
Partialdruck des CO2 (pCO2) realitätsgetreu
beschreiben können.
Auf der Grundlage des HAMOCC3-Modells
berücksichtigten die Forscher sowohl die Komponenten des offenen als
auch die des geschlossenen Systems, die den Kohlenstoffkreislauf des
Meeres bilden. Die Komponente des offenen Systems umfasst Flugstaub
und die flussartige Zufuhr von CaCO3 sowie die darauf
folgende Verschüttung und Auflösung von CaCO3 in den
Sedimenten. Die Komponente des geschlossenen Systems beinhaltet sowohl
Bio- als auch Gegenpumpen sowie die interne Umverteilung durch
Meereszirkulation.
Verglichen mit anderen modernen Modellen
geschlossener Systeme ist das erst kürzlich verbesserte Modell
zuverlässiger und gegenüber Veränderungen der potenziellen
Antriebsmechanismen zur eiszeitlichen pCO2-Senkung
sensibler. Glazial-Antrieb führt zu einer Senkung des gesamten CO2-Gehalts,
einer Steigerung der Gesamtalkalität und einer Verminderung von PO4
in den Ozeanen. Es wird erwartet, dass das atmosphärische pCO2
nach mehreren tausend Jahren der Integration auf etwa 230 ppm sinkt.
Die Bestimmung und Installation eines entscheidenden und effizienten
Verfahrens zur Minderung von pCO2 könnte die noch immer
unerforschten Vorgänge bei eiszeitlichen und zwischeneiszeitlichen pCO2-Veränderungen
unterstützen. |