Aktuelle und brisante biowissenschaftliche Themen
wie Bio- oder Gentechnologie, Klonen oder Stammzellforschung spielen
eine besondere Rolle im Dialog zwischen Naturwissenschaften und
Öffentlichkeit. So verwundert es nicht, dass im Bereich der
molekularen Biowissenschaften mit mittlerweile über 40 Schülerlaboren
besonders viele Konzepte für außerschulische Bildungseinrichtungen
entstanden sind. Seit dem Herbst 2002 bietet die Gesellschaft für
Biochemie und Molekularbiologie (GBM) e.V. mit dem Netzwerk Genlabor &
Schule eine Plattform zur bundesweiten Vernetzung dieser
Einrichtungen.
Titelseite der Dokumentation Genlabor & Schule
Die Arbeit des Netzwerkes ist jetzt in einer
Broschüre dokumentiert, die im Dezember 2005 in Zusammenarbeit mit
Lernort Labor - Zentrum für Beratung und Qualitätsentwicklung Kiel
herausgegeben wurde. Auf 40 Seiten zeichnet die Dokumentation ein
breit gefächertes Bild dieser bunten Szene an der Schnittstelle von
Bildung und Wissenschaft. Die Beiträge reichen von Fragen nach
geeigneten Konzepten und Experimentalangeboten bis zu Möglichkeiten
zur Evaluation und zur Finanzierung der Labore. Ein Anhang mit einer
Liste aller Einrichtungen und Partner sowie den bisherigen Aktivitäten
des Netzwerks runden die Darstellung ab. "Wir wollen nicht in das
übliche Jammern einsteigen über PISA, TIMSS und andere
Bildungs-Unworte. Im Gegenteil: Die Dokumentation zeugt vom großen
Engagement der Einrichtungen und der Beigeisterung der teilnehmenden
Schülerinnen und Schüler", so Jörg Maxton-Küchenmeister,
Geschäftsführer der GBM und Mitherausgeber der Broschüre.
Eine elektronische Version der Dokumentation kann kostenlos über
http://www.gbm-online.de bezogen werden.