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Dabei haben die Ingenieure des ZBT den Anwender im Auge: Nicht
Wasserstoff ist der primäre Energieträger, sondern das weit
verbreitete und weltweit in Flaschen erhältliche Propan (Flüssiggas).
Bereits mit einer 5 kg Flasche - so haben Simulationsrechnungen für
verschiedene Nutzerprofile ergeben - kann die Stromversorgung an Bord
für zwei Wochen nachhaltig gesichert werden, zusätzliche Verbraucher
inklusive! Die 300 Watt starke Boots-APU enthält zur Nutzung dieses
Gases von der Entschwefelung über die Wasserstofferzeugung bis zur
Brennstoffzelle Duisburger Spezialentwicklungen, die auf der BOOT 2004
präsentiert werden.
Darüber hinaus werden aber vor allem auch Boots-abhängige Aspekte
der neuen Technologie vorgestellt: Bei dieser Entwicklung kooperiert
das Projektteam des ZBT eng mit den Industriedesignern der Universität
Duisburg-Essen. Das Nutzungskonzept und die gestalterische Umsetzung
des HighTech-Produkts haben Industrial-Design-Studenten bei Prof. Kurt
Mehnert erarbeitet.
Messe BOOT 2004 - Halle 11, Stand C78
Das Duisburger Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT GmbH bildet
als An-Institut der Universität Duisburg-Essen die Brücke zwischen der
universitären Grundlagenforschung und den Ansprüchen der Industrie auf
Applikationsfähigkeit. Das ZBT will dabei einerseits dem verstärkten
Technologiebedarf der Industrie auf dem Gebiet der Brennstoffzellen
und ihrer Systemtechnik gerecht werden, andererseits aber auch
Aufklärungsarbeit und Weiterbildung für die Technologie leisten. Das
ZBT erhält eine Anschubfinanzierung aus Mitteln des Landes
Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union (Ziel 2
Förderprogramm). |