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Geringe Schadstoffemissionen bei Laserdruckern


(bgi) - Ausgelöst durch einen Beitrag des TV-Magazins "Plusminus" sind Tonerpulver für Laserdrucker und Kopierer in den letzten Tagen erneut ins Gerede gekommen. Tonerstaub steht im Verdacht, Krebs erregend zu sein. Dies führt zu Verunsicherung bei einer Vielzahl von Personen, die mit den Bürogeräten zu tun haben. Die Arbeitsschutzexperten der Berufsgenossenschaften untersuchen seit längerem die Gefahrstoffemissionen handelsüblicher Laserdrucker und Kopierer. Dabei konnten bei normalem Betrieb der Geräte keine gefährlich hohen Werte festgestellt werden.

"Für unsere Messungen haben wir auch denkbar ungünstige Betriebsbedingungen geschaffen, wie sie selbst im kleinsten privaten Arbeitszimmer eigentlich nicht auftreten", erklärt Dr. Helmut Blome, Gefahrstoffexperte und stellvertretender Direktor des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz (BIA). "Trotzdem waren die gemessenen Schadstoffkonzentrationen zum Teil so gering, dass sie mit den empfindlichen Messverfahren kaum ermittelt werden konnten. Von gefährlich hohen Mengen - ob Staub, Benzol oder anderes - kann bei normalem Betrieb also keine Rede sein."

Hersteller können ihre Drucker bei einer anerkannten Prüfstelle wie dem BIA testen lassen. Geräte mit bestandener Prüfung erhalten vom Fachausschuss Verwaltung der Berufsgenossenschaften ein Siegel, das sie als emissionsarm kennzeichnet. "Je nach verwendetem Toner können die Ausdünstungen unterschiedlich hoch sein", so Blome. "Der richtige Betrieb eines Druckers setzt voraus, dass ein geeigneter Toner benutzt wird. Viele entscheiden sich aber aus Kostengründen für Produkte, die eben nicht geeignet sind."

Das BIA hat im Auftrag der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft zudem ein spezielles Verfahren zur geräteunabhängigen Prüfung von Tonern entwickelt. Mit diesem Test können die Forscher Aussagen zu Inhaltsstoffen des Toners selbst machen und das Emissionsverhalten beim Einsatz abschätzen. Ein BG-Zeichen "schadstoffarm" soll auch hier dem Käufer die Entscheidung für den optimalen Toner erleichtern.

13. Februar 2004


Quellen und weitere Informationen:

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Über die Ergebnisse berufsgenossenschaftlicher Untersuchungen zu Tonern informiert das BIA im Internet.

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Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsschutz (BIA)

 


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