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Die ausgewählten Vorhaben erstrecken sich über
sämtliche Wissenschaftsdisziplinen der Nanotechnologie, von der
Materialforschung über die Chemie und Biologie bis hin zur Elektronik.
Die Auszeichnung gibt den Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit
sich eine eigene, von den Institutsstrukturen unabhängige
Forschergruppe aufzubauen. Sie erhalten dafür Beträge zwischen einer
Million und fast 2,4 Millionen Euro. In den 17 Forschergruppen werden
73 Wissenschaftler sowie 13 Techniker arbeiten.
Catenhusen zeigte sich erfreut, dass sich unter den
neu berufenen Leitern auch zwei Juniorprofessoren befinden. "Die
Bundesregierung schafft mit ihrer Hochschulreform und
Forschungsförderung die Basis für einen nachhaltigen Aufschwung in der
Wissenschaft." Dadurch gehöre Deutschland nun auch zu den Gewinnern im
internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe, dem Brain gain. So
seien von den unter 80 eingegangenen Bewerbungen ausgewählten 17
Experten zwei aus dem Ausland nach Deutschland zurück gekommen,
weitere sechs seien Rufen ins Ausland wegen der Auszeichnung nicht
gefolgt. Fast die Hälfte der Mitarbeiterstellen werde mit
ausländischen Nachwuchswissenschaftlern besetzt.
Der Preis ist Teil des BMBF-Fachprogramms
"Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft - WING", mit dem
die Anwendung neuer Technologien in der Praxis beschleunigt werden
soll. Das gilt auch für den Nanotechnologie-Preis. Bei den geförderten
Projekten handelt es sich zwar zumeist um grundlegende visionäre
Forschungsthemen wie beispielsweise die Erforschung von Nanostrukturen
für Quantencomputing sowie neue Ansätze zur Bekämpfung unheilbarer
Krankheiten. Trotzdem wurden bereits mit 15 Firmen Kooperationen
eingegangen und bislang 1,5 Millionen Euro an zusätzlichen
Drittmitteln aus der Industrie eingeworben.
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