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Abb.: Experimenteller Aufbau eines Quantenspeichers: Die
atomaren Speichereinheiten bestehen aus zwei Cäsium-Zellen, die
sich in den magnetischen Schutzbehältern (1 und 2) befinden. Der
Weg der Laserpulse ist durch Pfeile dargestellt.
Bild: Max-Planck-Institut für Quantenoptik /
Niels-Bohr-Institut Kopenhagen
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In der uns vertrauten Welt können Informationen
problemlos von einem System in ein anderes kopiert werden. Das
geschieht jeden Tag, wenn wir eine Datei kopieren oder ein Gespräch
aufnehmen. In der mikroskopischen Welt der Quanten ist es hingegen
unmöglich, Quanteninformationen zu vervielfältigen. Diese kann man nur
übertragen, wobei von der Information nicht die geringste Spur an
ihrem Ursprung zurückbleibt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts
für Quantenoptik in Garching und des Niels-Bohr-Instituts in
Kopenhagen ist es jetzt in einem Experiment erstmals gelungen,
Quantenzustände von Lichtpulsen auf Cäsium-Atome zu übertragen und
wieder auszulesen. Quanteninformation flexibel handhaben zu können,
ist die Voraussetzung für Quantenkommunikation und Quantenrechnen -
Technologien,, die die Welt der Information revolutionieren könnten
(Nature, 25. November 2004).
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