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Prof. Hanns Hatt
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Mit seinem Team fand er u.a. heraus, dass
Spermien die gleichen Geruchrezeptoren wie die Nase haben und vom
Maiglöckchenduft des Eis angelockt werden. Für seine wegweisenden
Arbeiten über die Geheimnisse des Riechens ist Prof. Dr. Hanns Hatt
der angesehene Philip Morris Stiftung Forschungspreis 2005 zuerkannt
worden. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, 13. April 2005, stellt
die Philip Morris-Stiftung die Preisträger vor. Der Philip Morris
Forschungspreis 2005 ist mit insgesamt 100.000 Euro, dotiert und wird
zu gleichen Teilen an vier Preisträger 8. Juni in München vergeben.
Riechrezeptoren beim Menschen identifiziert
Die Nase des Menschen galt bislang als das am schlechtesten erforschte
und geheimnisvollste Sinnesorgan. Der Physiologe Prof. Hanns Hatt (57)
von der Ruhr-Universität Bochum hat mit seinen Forschungsarbeiten den
Wirkungen der Gerüche grundlegende Geheimnisse entlockt. So
identifizierte er als erster Riechrezeptoren beim Menschen - für die
Entdeckung von Riechrezeptoren bei Ratten wurde 2004 der
Medizin-Nobelpreis vergeben. Prof. Hatt entdeckte auch, dass wir
selbst mit der Haut riechen können, und dass Riechen schon am Anfang
des menschlichen Lebens eine entscheidende Rolle spielt: Die Spermien
orientieren sich bei ihrem Weg zur Gebärmutter durch Riechen.
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